Bei Ihrem regelmäßigen Besuch beim Zahnarzt ist Ihnen sicher schon aufgefallen, dass während der gründlichen Untersuchung eine eigenartige Sprache verwendet wird. Der Zahnarzt und sein Team kommunizieren in einer Fachsprache, die für viele Patienten zunächst rätselhaft erscheinen kann. Doch keine Sorge, wir haben diesen Blogbeitrag verfasst, um Ihnen einige Begriffe der Zahnarztsprache näherzubringen.
Wenn bei der Untersuchung Ihr Zahnarzt Abkürzungen und Fachbegriffe verwendet, ist das in der Zahnmedizin alltäglich und dient dazu, präzise Informationen über den Zustand Ihrer Zähne auszutauschen. Was für das Team des Zahnarztes ganz normale Routine ist, kann für Sie als Patienten jedoch verwirrend sein und zu Verunsicherung führen.
Oft ist aber ein klares Verständnis der Zahnmedizin und der Abkürzungen sowie der diagnostischen Verfahren, Behandlungsoptionen und vorbeugenden Maßnahmen entscheidend für Ihre Mitwirkung an Ihrer Mundgesundheit und die Möglichkeit, informierte Entscheidungen zu treffen.
Ein paar grundlegende Informationen zu Zahnmedizin und Abkürzungen können Ihnen helfen, die Zahnarztsprache zu entschlüsseln. Zum Beispiel bedeutet "drei-acht f", dass der linke untere Weisheitszahn fehlt, während "zwei-sechs c okklusal" darauf hinweist, dass der obere linke Backenzahn auf der Kaufläche Karies aufweist. Zahnnummerierungen folgen einem bestimmten Muster, bei dem die mittleren Schneidezähne immer die Zahnnummer Eins haben und sich bis zu den Weisheitszähnen, die als Acht markiert sind, fortsetzen. Die Aufteilung des Gebisses in vier Quadranten erleichtert in der Zahnarztsprache die Identifizierung spezifischer Zähne.
Zusätzlich verwendet der Zahnarzt Abkürzungen, die den Zustand des genannten Zahnes beschreiben. Beispiele hierfür sind:
• c = Karies
• z = zerstört
• f = fehlt
• e = ersetzt
• i = Implantat
• k = Krone
• pk = Teilkrone
• t = Teleskopkrone
• x = extraktionswürdig (sollte gezogen werden)
• h = Klammer (bzw. Halteelement)
• b = Brückenglied
Darüber hinaus werden in der Zahnarztsprache Begriffe zur genaueren Lokalisierung der Schäden am Zahn verwendet. Diese Begriffe lauten:
• okklusal: Richtung Kaufläche des Zahns
• distal: von der Kiefermitte abgewandt
• mesial: der Kiefermitte zugewandt
• approximal: am Zahnzwischenraum gelegen oder dort angrenzend
• lingual: auf der Seite der Zunge
• buccal: den Wangen zugewandt
• vestibulär: der Lippe oder Wange zugewandt
• labial: den Lippen zugewandt
• palatinal: den Gaumen betreffend
• zervikal: den Zahnhals betreffend
Wenn Sie bei Ihrem nächsten Zahnarztbesuch auf Begriffe wie „okklusal“ und „distal“ stoßen, werden Sie sich nicht mehr so ratlos sein, denn Sie verstehen nun die Sprache, in der Ihr Zahnarzt kommuniziert. Zögern Sie aber auch nicht, Fragen zu stellen, wenn Sie etwas nicht verstehen. Ihr Zahnarzt Prof. Dr. Dr. Nilius und sein Team der Praxisklinik Nilius werden Ihnen gerne erklären, was die verschiedenen Begriffe der Zahnarztsprache bedeuten.
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