Lachgassedierung gegen Zahnarztangst

Blick auf eine Gas-Mischbatterie mit den Aufschriften O2, Air und N2O auf den Drehknöpfen.

Der Besuch beim Zahnarzt kann bei vielen Patienten Unbehagen auslösen, und einige haben sogar erhebliche Ängste davor. Es gibt Menschen, die unter einer ausgeprägten Zahnarztphobie leiden. Doch es gibt eine Möglichkeit, diese Phobien zu überwinden und den Zahnarztbesuch weniger angstvoll zu gestalten: Eine Lachgassedierung könnte die Lösung sein!

Um generell Zahnarztängsten zu begegnen, wird bei allen Behandlungen grundsätzlich auf schonende Methoden geachtet. Es stehen zahlreiche schmerzfreie Behandlungsmöglichkeiten zur Verfügung, die die Ängste mindern helfen, einschließlich verschiedener Verfahren zur lokalen Betäubung. Eine weitere Option ist die Sedierung mit Lachgas. Die Lachgassedierung ist auch als „Lachgasnarkose" bekannt. Seit vielen Jahren ist sie Teil eines patientenorientierten Behandlungsspektrums.

Wie das Lachgas seine Wirkung entfaltet

Die Zahnarztangst, auch als Zahnarztphobie bekannt, geht über die typische Furcht vor dem Zahnarzt weit hinaus und zeigt sich oft in starken körperlichen Reaktionen wie übermäßigem Schwitzen, beschleunigtem Herzschlag, Atemnot und Zittern. Dies kann nicht nur für den Patienten und die Patientin äußerst unangenehm sein, sondern auch für den behandelnden Zahnarzt, da er sich auf eine Kooperation des Patienten während der Behandlung nicht verlassen kann und unvorhersehbare Reaktionen auftreten können. Hier bietet die Verwendung von Lachgas eine deutlich angenehmere Behandlungsmethode, sowohl für die Patienten als auch für die Zahnärzte.

  • Der Patient oder die Patientin kann durch die Lachgassedierung beim Zahnarzt entspannen.
  • Der Zahnarzt oder die Zahnärztin kann sich mit der Lachgas-Wirkung auf die Behandlung fokussieren.
  • Lachgas kann beruhigend und sogar schmerzlindernd wirken.
  • Lachgas reduziert den Schluck- und Würgereflex.
  • Lachgas wird als weitestgehend verträglich und sicher angesehen.

 

Obwohl die Anwendung von Lachgassedierungen beim Zahnarzt seit vielen Jahren erfolgreich praktiziert wird, ist sie nicht vielen Angstpatienten als Alternative bei Zahnarztphobie bekannt. Dies liegt möglicherweise daran, dass die Kosten in der Regel nicht von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen werden.

Die Lachgassedierung ist eine beruhigende Methode, bei der der Patient oder die Patientin bei vollem Bewusstsein ansprechbar bleibt. Das Gas wird über eine Nasenmaske verabreicht. Die beruhigende Wirkung ist jedoch nicht toxisch und verbleibt nicht lange im Körper. In den meisten Fällen ist zusätzlich eine lokale Schmerzanästhesie erforderlich, da die Lachgassedierung nicht vornehmlich und nicht allzu stark schmerzstillend wirkt.

Das Team der Praxisklinik Nilius berät Sie gern hinsichtlich Lachgas und Wirkung, wenn Sie weitere Informationen benötigen. Kontaktieren Sie die Praxisklinik Nilius und vereinbaren Sie einen Beratungstermin.

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